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Digitalverband gibt Entwarnung : „Belastung deutscher Firmen gering“

  • Aktualisiert am

Internetsicherheit ist eines der großen Themen dieser Zeit. Bild: dpa

Wie gefährlich ist die Sicherheitslücke in unzähligen Computerchips? Deutsche Unternehmen brauchen sich keine Sorgen zu machen, sagt ein Experte der heimischen IT-Lobby. Und nennt Gründe.

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          Für die deutschen Unternehmen dürften dem Digitalverband Bitkom zufolge keine größeren Kosten durch die Schwachstellen in Computerchips entstehen. „Die Belastung der deutschen Wirtschaft durch die jüngst bekanntgewordenen Sicherheitslücken in Mikroprozessoren dürfte gering ausfallen“, sagte der für IT-Sicherheit zuständige Bitkom-Experte Nabil Alsabah.

          Und er fügte hinzu: „Die Anbieter von Betriebssystemen haben in den vergangenen Monaten bereits daran gearbeitet, die am Mittwoch enthüllten Hardware-Lücken über Softwarelösungen zu schließen.“

          Betriebe, aber auch Privatnutzer sollten jetzt die Betriebssysteme ihrer Geräte möglichst schnell aktualisieren, um mögliche Angriffe zu vermeiden. So habe etwa Microsoft bereits ein Update für sein Betriebssystem Windows 10 veröffentlicht. Auch Google habe dies bereits für die eigenen Android-Handys getan, ebenso Apple für sein Betriebssystem MacOS.

          Ein Fehler betrifft Experten zufolge nur Chips des Branchenführers Intel, ein anderer aber auch Mikroprozessoren von AMD und des Chip-Entwicklers ARM. Damit sind Laptops, PCs, Smartphones, Tablets und Internet-Server gleichermaßen bedroht. Hacker könnten Passwörter und andere geheime Informationen auf den Geräten ausspähen.

          Der Bitkom rät den Unternehmen generell dazu, das Thema Sicherheit zur Chefsache zu machen. Der Basisschutz sollte stets ergänzt werden um Verschlüsselung und spezielle Angriffserkennung.

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