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Digitalisierung : So kann Europa gegen Amerika und China bestehen

Bewährtes Team, neues Logo: Beckers, Keienburg und Krawinkel (v.l.) Bild: Unternehmen

Auch wenn die Digitalisierung in Europa immer weiter voranschreitet, so kommen die großen Würfe meist woanders her. Diese Unternehmer wollen das ändern.

          3 Min.

          Seine Erleuchtung hatte Johannes Keienburg am Flughafen von Schanghai. „Da habe ich anschaulich gesehen, wie Asien Europa abhängt“, sagt er. Die mobile Technik, alles ist vernetzt, Bildschirme überall, Gesichtserkennung mit Kameras – es prasselte auf Keienburg ein, der sich vorher auch schon lange mit Digitalisierung beschäftigt hatte; erst für die Beratung McKinsey, später für die Fernsehgruppe Pro Sieben Sat 1. Er war ohnehin in einer Phase, in der er etwas Neues machen wollte, Gründen vielleicht. „Um Europa in der Digitalisierung spitze zu machen, genügt aber nicht ein einzelnes Unternehmen, das funktioniert nur über Industrien hinweg“, sagt Keienburg.

          Jonas Jansen

          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Da hat es sich gut getroffen, dass er in dieser Zeit die Gründer der Hitfox Group kennengelernt hat. Denn dahinter steht die Idee, nicht nur einzelne Start-ups zu gründen, sondern sich gleich ganze Geschäftsbereiche vorzunehmen und dort mit mehreren Jungunternehmen aktiv zu werden. Seit Ende vergangenen Jahres ist Keienburg dort Vorstandsvorsitzender, er hat die Rolle von Gründer Jan Beckers übernommen, der weiterhin Mehrheitsgesellschafter ist. Beckers ist auch außerhalb der Start-up-Hauptstadt Berlin bekannt, er hat 25 Internetunternehmen mit aufgebaut.

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