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Digitalisierung : Bürogebäude werden schlauer

  • -Aktualisiert am

Soll auch morgen noch Stand der Technik sein: Das digitalisierte Bürogebäude Cube Berlin Bild: Reuters

Licht anknipsen per Handy; Sensoren, die helfen, die Temperatur zu regeln; und der Aufzug meldet den nächsten Wartungstermin. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz halten Einzug in die Immobilienbranche.

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          Noch ist es eher eine Szene mit Seltenheitswert: Der Mitarbeiter öffnet die Tür des Bürogebäudes anstatt mit Schlüssel oder Chipkarte mit seinem Mobiltelefon, und er wird dann zugleich freundlich begrüßt und bekommt auf der entsprechenden App angezeigt, wo es einen freien Arbeitsplatz gibt. Die Digitalisierung von Immobilien steckt noch ganz am Anfang. Gerade werden in Deutschland die ersten Projekte von Bürogebäuden mit komplett digitaler Infrastruktur umgesetzt.

          "Da geht es nicht darum, mit dem Handy das Licht anzuschalten", sagt Klaus Dederichs, der beim auf Immobilien spezialisierten Projektsteuerer und Beratungsunternehmen Drees & Sommer mit Sitz in Stuttgart die Themen Informationstechnologie, Kommunikation sowie Digitalisierung verantwortet. Die digitale Infrastruktur werde immer wichtiger und habe somit oberste Priorität, nicht nur für den Mieter. Mittels Künstlicher Intelligenz werden künftig technische Anlagen, Sensoren sowie Planungs- und Betriebs- und Nutzerdaten miteinander verknüpft. Die gesammelten Daten können dann ausgelesen und auf dieser Basis dann Nutzung und Verbrauch optimiert werden.

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