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Chinesischer Technologieriese : ZTE kann auf ein (teures) Comeback in Amerika hoffen

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Ein ZTE-Stand auf dem Mobile Wolrd Congress 2014 in Barcelona. Bild: AP

Ein Embargo aus Washington hatte den Netzwerkhersteller in eine Existenzkrise gestürzt. Jetzt scheint eine Einigung in Sicht – inklusive einer milliardenschweren Strafe.

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          Der chinesische Technologiekonzern ZTE darf voraussichtlich wieder im Amerika Geschäfte treiben. Die amerikanische Regierung wird laut Handelsminister Wilbur Ross das Verbot aufheben, das Unternehmen aus den Vereinigten Staaten Lieferungen an ZTE untersagt. Es sei eine Einigung erzielt worden, sagte Ross am Donnerstag dem Fernsehsender CNBC.

          Im Rahmen der Vereinbarung müsse der zweitgrößte Netzwerkhersteller der Volksrepublik seinen Verwaltungsrat und sein Management innerhalb von 30 Tagen neu besetzen und eine Strafe in Höhe von einer Milliarde Dollar zahlen. Zudem muss ZTE 400 Millionen Dollar als Sicherheit hinterlegen.

          Insidern zufolge muss ZTE zudem für zehn Jahre ein vom amerikanischen Handelsministerium ausgewähltes Team anstellen, das die internen Abläufe überwacht. Ross erklärte, er gehe nicht davon aus, dass der Deal Einfluss auf die Gespräche über Zölle mit China haben werde.

          Amerika hatten im April Strafmaßnahmen gegen ZTE verhängt, weil das Unternehmen gegen Iran- und Nordkorea-Sanktionen verstoßen haben soll. Amerikanischen Zulieferern wie Qualcomm und Intel wurde für sieben Jahre verboten, Bauteile oder Software an ZTE zu verkaufen. Das Unternehmen musste daraufhin seinen Betrieb einstellen.

          ZTE hatte die Maßnahmen als inakzeptabel und existenzbedrohend kritisiert. Mitte Mai hatte der amerikanische Präsident Donald Trump dann überraschend erklärt, er arbeite mit Chinas Präsident Xi Jinping an einer Lösung des Problems. In diesem Zusammenhang schlug er Änderungen beim ZTE-Management und eine Milliarden-Strafe vor.

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