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Hersteller aus Mainz : Samsung setzt auf Glas von Schott

Biegsam ohne Ende: Das Spezialglas von Schott hat auch Samsung überzeugt. Bild: Schott AG

Der Technikriese Samsung vertraut in seinen neuen Falthandys auf deutsche Displays. Dem Mainzer Glashersteller Schott gelingt damit ein großer Wurf.

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          Der Mainzer Spezialglashersteller Schott hat nach einem abermals wachstumsstarken Jahr rekordhohe Investitionen in den Ausbau der Produktion angekündigt. Zugleich hofft das Stiftungsunternehmen auf den Durchbruch für sein selbstentwickeltes ultradünnes biegsames Glas. Vorstandsvorsitzender Frank Heinricht kündigte in Mainz an, das über viele Jahre entwickelte Glas, dünner als ein menschliches Haar, gehe jetzt als Displayglas in die Produktion. Nach seinen Worten wird ein großer Handyhersteller in Kürze ein neues faltbares Handy präsentieren, erstmals mit Glas aus Mainz, aus Vertragsgründen dürfe er den Namen aber noch nicht nennen.

          Bernd Freytag

          Wirtschaftskorrespondent Rhein-Neckar-Saar mit Sitz in Ludwigshafen.

          Nach Informationen der F.A.Z. handelt es sich dabei um Samsung. Der koreanische Handyhersteller musste im Vorjahr den Start seines ersten Falthandys Galaxy Fold aus Qualitätsgründen erst verschieben und auch danach deutliche Kritik am Display einstecken. Im Februar, auf der Mobilfunkmesse in Barcelona, wird der Konzern nach Erwartungen von Tech-Bloggern seine neue Version Galaxy Fold 2 vorstellen, dann offenbar nicht mehr mit einem Kunststoffdisplay, sondern Dünnglas von Schott.

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