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Digitale Bildung : Bekommen nun alle Schulen W-Lan?

Bildung am Bildschirm: Auf welchen Geräten sollen sie lernen? Und: Was sollen sie darauf lernen? Bild: Frank Röth

Die Milliarden für die technische Infrastruktur und Ausstattung könnten bald fließen. Für die Schulen könnte es nun mit voller Kraft ins digitale Zeitalter gehen. Doch zentrale Fragen sind noch offen.

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          Dass Kinder und Jugendliche an den Schulen auch mit Hilfe von Computer und Internet lernen, ist in Deutschland nach wie vor die Ausnahme. Das müsse sich dringend ändern, mahnen Bildungsfachleute und Wirtschaftsvertreter gleichermaßen. Doch der Gang der Schulen ins digitale Zeitalter wurde durch die langwierige Regierungsbildung in Berlin stark gebremst – der „Digitalpakt“ lag auf Eis.

          Lisa Becker
          Redakteurin in der Wirtschaft

          Zur Erinnerung: Im Oktober 2016 bezeichnete die damalige Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) die digitale Bildung an den Schulen als entscheidendes Zukunftsthema und schlug den Bundesländern unter dem Stichwort Digitalpakt#D vor, diese Aufgabe gemeinsam zu bewältigen. Grob gesprochen: Der Bund gibt Geld für technische Infrastruktur, die Länder verpflichten sich, pädagogische Konzepte zu entwickeln und die Lehreraus- und -fortbildung entsprechend zu reformieren. Die antworteten positiv auf Wankas Vorstoß und arbeiteten ihrerseits eine Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ aus. Mitte 2017 gab es dann eine Bund-Länder-Vereinbarung zur „Bildung in der digitalen Welt“.

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