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Digital-Trends 2021 : Leuchtturm in der Krise

Nicht blenden lassen: Neue Technologien bringen auch Schattenseiten mit sich, gegen die es sich zu wappnen gilt. Bild: dpa

Corona ist wie ein Katalysator für neue Technologien. Die haben die Wirtschaft wieder zum Laufen gebracht und die Katastrophe in Grenzen gehalten. Wir haben uns angesehen, was von der digitalen Welt im Jahr 2021 zu erwarten ist.

  • Aktualisiert am
          7 Min.

          Cyberkriminelle greifen an

          Corona treibt die Welt in die Vernetzung – das lässt Hacker und digitale Heckenschützen auf Beutezüge gehen. Der Schaden: rund eintausend Milliarden Dollar, so viel wie noch nie. Damit hat sich nach Angaben des amerikanischen Center for Strategic and International Studies die jährliche Schadenssumme binnen zwei Jahren nahezu verdoppelt. 2021 dürfte sie kaum sinken. Während Hunderte Millionen Nutzer in Privathaushalten, Unternehmen, regierungseigenen und nichtstaatlichen Organisationen in den vergangenen Monaten begonnen haben, ihre technischen Anlagen für die digitale Zukunft fit zu machen, sind Datendiebe schon bestens vorbereitet.

          In Europa erwischen sie quasi täglich einen großes oder größeres Unternehmen. In Amerika haben sie gerade die Rechner von Ministerien und Regierungsbehörden in einem noch nie dagewesenen Ausmaße durchplündert. Israel fischte Sabotage-Software aus den Rechnern von Wasserwerken. Nichts scheint im Netz der Netze noch sicher. Keine Firewall und kein Anti-Viren-Programm können die oft gut geplanten und straff durchgezogenen Attacken noch effektiv abwehren. Oft merken die Geschädigten monatelang nicht, dass sie attackiert und ihre Daten abgegriffen worden sind. Virtuelle Risiken würden da rasch zu realen Gefahren, sagt Marcel Kisch, Leiter des Bereichs Operational Technology von IBM in Europa. „Es geht nicht mehr darum, Anlagen mit einer Attacke auszuschalten wie vor einigen Jahren bei einem deutschen Stahlwerk. Es geht um Leben und Tod.“

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