https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/digitec/dieser-tesla-rivale-produziert-bald-amazons-e-lieferwagen-16394732.html

E-Auto-Hersteller Rivian : Bei wem kauft Jeff Bezos da eigentlich 100.000 Elektrolieferwagen?

Ein Rivian-Geländewagen im Schnee Bild: AFP

Amazon will klimafreundlich werden – und bestellt dafür 100.000 elektrische Vans von einem Unternehmen, das bis vor Kurzem fast niemand kannte. Was steckt dahinter?

          3 Min.

          Der Vergleich mit Tesla liegt nahe: Elektroautohersteller, aus Amerika, will die Welt retten, stellt hochmotorige Fahrzeuge her. Entsprechend klingen die Überschriften: Tesla-Rivale oder Tesla für Trucks heißt es über den Hersteller von Elektro-Geländewagen.

          Gustav Theile
          Wirtschaftskorrespondent in Stuttgart.

          Doch so ähnlich Rivian und Tesla erstmal zu sein scheinen – eigentlich ist Rivian das genaue Gegenteil von Tesla. Rivians Führung hat, bisher zumindest, nicht großspurig Ziele angekündigt, die das Unternehmen nicht halten konnte. Stattdessen operierte Rivian seit seiner Gründung im Jahr 2009 lange unter dem Radar der Öffentlichkeit, an den Gebäuden war nicht einmal ein Logo angebracht. Und erst seit Ende des Jahres 2018 taucht das Unternehmen überhaupt in den Medien auf.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Videokonferenz zwischen Joe Biden und Xi Jinping im November 2021.

          China und Amerika : Ist ein Krieg noch zu vermeiden?

          Ob und wie sich der Wettkampf der Systeme kontrollieren lässt, wird öffentlich bislang kaum debattiert. Der Weckruf des ehemaligen australischen Premierministers Kevin Rudd ist angesichts der Taiwankrise aktuell wie nie.
          Boris Feldman (links) und Lars Meyer sind bei Freshfields leitend für die Mandanten aus der Tech-Branche verantwortlich.

          Top-Anwälte im Interview : „Die DSGVO war sinnlos“

          Kaum ein Schluckauf für große Tech-Konzerne sei die Datenschutz-Grundverordnung gewesen, meinen zwei Partner der Kanzlei Freshfields – sie habe das Surfen nur umständlicher gemacht.