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Corona-Krise : Bewährungsprobe für Fintechs

  • -Aktualisiert am

Stripe Co-Gründer Patrick Collison hat kürzlich 600 Millionen Dollar eingesammelt. Bild: Reuters

Unternehmen wie Verbraucher haben sich schnell an viele digitale Prozesse gewöhnt. Das bietet viele Chancen für die jungen Start-ups – doch manche haben mehr zu kämpfen als andere.

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          Jahrelang waren sie die Sterne am Start-up-Himmel, die sogenannten Fintechs. Das sind junge Unternehmen, die sich auf Finanzdienstleistungen spezialisiert haben und noch nicht an der Börse notiert sind. Sie gehörten zu denen, die am schnellsten wuchsen und die spektakulärsten Finanzierungszusagen von Wagniskapitalgebern bekommen haben. Doch das Coronavirus hat auch diese Branche kräftig durchgerüttelt. Zwar ist es viel zu früh, um die vollen Auswirkungen abzusehen, aber einige Trends zeichnen sich schon ab.

          Es zeigt sich, dass die Investoren von bislang erfolgreichen Fintechs weiterhin überzeugt sind und weiterhin ihr Geld in sie stecken. Das sieht man an einer ganzen Reihe von Finanzierungen, die bemerkenswerteste ist wohl die von Stripe. Das amerikanische Fintech, das sich auf Bezahllösungen für das Internet spezialisiert hat, hat noch Mitte April schier unglaubliche 600 Millionen Dollar eingesammelt und ist dabei mit 36 Milliarden Dollar bewertet worden – so viel wie vor der Krise. Das ist im Moment wahrlich keine Selbstverständlichkeit. Damit ist es das wertvollste amerikanische Start-up, wertvoller als zum Beispiel Elon Musks Raketenprojekt Space X. Das Fintech Robin Hood, auf Aktienhandel spezialisiert, hat immerhin noch 280 Millionen Dollar verbucht und ist nun mit 8,3 Milliarden Dollar bewertet. Ursprünglich wollte man nur 250 Millionen Dollar zu einer Bewertung von 8 Milliarden Dollar einsammeln, aber die Nachfrage war schlicht zu groß.

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