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F.A.Z. exklusiv : Deutsche Unternehmen sind digitalisierungsmüde

Hauptsache, die Datenbrille sitzt: Die Mehrheit der deutschen Unternehmen hält sich offenbar für ausreichend digitalisiert. Bild: dpa

In vielen deutschen Chefetagen nimmt die Bedeutung des digitalen Wandels schleichend ab, warnt eine Studie. Die Unternehmen meinen offenbar, ausreichend gerüstet zu sein.

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          Die digitale Transformation zu meistern, ist in der Prioritätenliste vieler deutscher Großunternehmen abgerutscht. Zählten in einer repräsentativen Befragung vor einem Jahr noch mehr als die Hälfte der Unternehmen es zu ihren obersten drei Prioritäten, waren es in diesem Jahr nur noch 40 Prozent. Ein Problem sehen sie deshalb aber nicht auf sich zukommen.

          Bastian Benrath

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Fast jedes zweite Unternehmen ist überzeugt, auch ohne Maßnahmen zur digitalen Transformation ihren Umsatz in den kommenden drei Jahren halten zu können. Lediglich 16 Prozent sind dagegen sicher, keine Digitalisierungsmaßnahmen zu ergreifen, wäre existenzgefährdend. Zugleich konzentriert sich die Mehrheit der Unternehmen darauf, bestehende Geschäftsmodelle zu digitalisieren. Nur eins von fünf setzt stattdessen darauf, neue, digitale Geschäftsfelder zu erschließen.

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