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Deutscher Informatiker : Der unterschätzte Konrad Zuse

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Konrad Zuse hat nicht nur den ersten funktionierenden Computer gebaut. Pixelkunst von Peter Schönwandt: "Konrad A homage to a pioneer of computer history", ausgestellt im Heinz Nixdorf MuseumsForum, Paderborn. Bild: AKG/ Stefan Ziese

Der Erfinder des modernen Computers hat noch mehr vollbracht: Dazu zählen eine Programmiersprache – und Pionierleistungen auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz. Ein Gastbeitrag.

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          In der stürmischen Entwicklung der Informationstechnologie ragt die Erfindung des modernen Computers als zentraler Meilenstein heraus. Allein sie löste diesen Prozess überhaupt erst aus. Noch immer ist die Zahl derer vergleichsweise gering, die auf die Frage, wer den ersten Computer erfand und erfolgreich konstruierte, sofort den Namen Konrad Zuse (1910–1995) parat haben. Dieser geniale Denker und Tüftler war es bekanntlich, der am 12. Mai 1941 seine Maschine Z3 in Berlin vorführte, die als erster funktionierender Computer auf der ganzen Welt gelten kann.

          Erfindungen und Entdeckungen entstehen immer in einem geistigen Umfeld und daher oft auch durch verschiedene Personen an verschiedenen Orten völlig unabhängig voneinander – das gilt auch für den Computer. Deshalb enthalten Abhandlungen über die Entstehung des modernen Computers neben Zuse eine Reihe weiterer bedeutender Namen wie Charles Babbage, Alan Turing oder John von Neumann. Der historisch komplexe Hintergrund dieser Entwicklung ist unbestritten.

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