https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/digitec/das-start-up-powercloud-blaest-zum-angriff-auf-sap-15991936.html

Powercloud : Dieses Start-up bläst zum Angriff auf SAP

Powercloud sieht sich selbst als Softwareanbieter für die Energiewende. Bild: dpa

Marco Beicht hat weit über die Energiebranche hinaus viel vor. Und jetzt einen neuen Geldgeber.

          2 Min.

          Das Ziel von Marco Beicht klingt keineswegs bescheiden. „Wir werden SAP bei den Energieversorgern in Deutschland und Europa ablösen“, sagt der Gründer von Powercloud. Bis in fünf Jahren soll Powercloud in Deutschland der Marktführer in dem Bereich sein, „vielleicht schon früher“. Ist das zu schaffen für das praktisch noch unbekannte Unternehmen? „Für die Energiebranche: Ja“, lautet der Kommentar aus der Digitalisierung-Abteilung eines der Referenzkunden.

          Susanne Preuß
          Wirtschaftskorrespondentin in Hamburg.

          Neben mittelständischen Energieversorgern von Rheinenergie bis Mainova gehören auch die Stromkonzerne Eon und ENBW zu den Kunden von Powercloud. Das Selbstbewusstsein von Beicht wird neuerdings gestützt durch einen dreistelligen Millionenbetrag, den der Finanzinvestor General Atlantic ausgibt, um einen Anteil von 45 Prozent an der Powercloud GmbH im badischen Achern zu übernehmen. Gleichzeitig wird Powercloud strategisch unterstützt. „Wir sind beeindruckt von der Innovationskraft des Powercloud-Teams und sehen großes Wachstumspotential“, urteilt Achim Berg.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Diese Phase ist entscheidend.

          Versagen der Grundschule : Verantwortungslose Schulpolitik

          Ein Fünftel der Kinder fällt am Ende der vierten Klasse als bildungsunfähig aus dem System, weil die Schule versagt hat. Das müssen die Kultusminister ändern – und zwar schnell.
          Ungewisse Zukunft: In Peking spielte Fedotow noch im Olympia-Team.

          Eishockey-Torwart verhaftet : Auf russische Art

          Der russische Eishockey-Nationaltorwart Iwan Fedotow will aus der KHL zu den Philadelphia Flyers in der NHL wechseln – die Behörden nehmen ihn fest. Wie es mit ihm weitergeht, ist ungewiss.