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Zukunft deutscher Autos : Daimler-Chef: „Wir wollen nicht hirnamputiert werden“

„Es ist kein Naturgesetz, dass Daimler ewig besteht“, sagt Konzernchef Dieter Zetsche. Bild: EPA

Daimler und BMW entwickeln gemeinsam Roboterautos. Im Gespräch mit der F.A.Z. sagt Daimler-Chef Zetsche Google und Apple den Kampf an. Seine Devise lautet: „Hey Mercedes“ statt „Hey Siri“.

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          Für die beiden Luxusautomobilhersteller Daimler und BMW geht eine Woche zu Ende, in der sie sich so nahe gekommen sind wie nie zuvor. Erst kündigen die beiden Dax-Konzerne einen neuen gemeinsamen Mobilitätsdienstleister an, in den sie ihre Carsharing-Ableger Car2go und Drive Now eingliedern. Wenige Tage später kommt es zu einer weitreichenden Kooperation im Bereich des autonomen Fahrens.

          Thiemo Heeg
          Redakteur in der Wirtschaft.
          Jonas Jansen
          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Warum das alles? „Es ist kein Naturgesetz, dass Daimler ewig besteht“, sagte Vorstandschef Dieter Zetsche auf dem Mobile World Congress in Barcelona. Der im Mai ausscheidende Spitzenmanager hat sich die Technologiemesse ausgesucht, um über die Auswirkungen des technischen Wandels auf die Branche und das eigene Unternehmen zu räsonieren. Sein Fazit mit Blick auf Herausforderungen wie vernetztes und autonomes Fahren, Elektroautos und Mobilitätsplattformen: „Wir werden eine Reihe völlig neuer Wettbewerber haben. Wenn wir weiterhin nur das tun, was wir so gut gemacht haben, sind wir erledigt.“

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