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Cyberkriminalität : Wo die Hacker lauern

Unternehmen sind immer öfter Opfer von Cyberkriminalität. Bild: Reuters

Deutsche Unternehmen werden immer häufiger Opfer von Cyberattacken. Staaten beschuldigen sich gegenseitig – der Schaden geht in die Milliarden.

          5 Min.

          Eine gute Zeit für den Angriff ist die Mittagspause. Wenn die Hälfte der IT-Abteilung zu Tisch ist und die Verbliebenen schon in Gedanken bei der Gemüselasagne oder der Currywurst sind. Gregor Bonney grinst, als er erzählt, dass das Stresslevel dann schön hoch ist, wenn er angreift. Er macht das beruflich, als guter Hacker, der einen bösen nur spielt. Der 31 Jahre alte IT-Forensiker macht schon lange sogenanntes „Penetration Testing“, bei dem Sicherheitsfachleute im Auftrag eines Unternehmens versuchen, Schwachstellen in der IT-Infrastruktur zu finden.

          Jonas Jansen

          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Inzwischen arbeitet er für den Energiekonzern Innogy, der gerade ein Sicherheitslabor namens „Cyberrange-E“ in Essen eröffnet hat, wo Unternehmen unter fast realen Bedingungen den Ernstfall eines Hackerangriffs trainieren können. Bonney führt am Eröffnungstag des Labors durch den Raum des roten Teams, in dem die Angreifer sitzen. Im blauen Raum, den Gang runter, schwitzen dann die ITler, die die Attacke abwehren müssen.

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