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CureVac-Chef Haas : Der Anwalt der mRNA

Franz-Werner Haas Bild: AFP

CureVac-Chef Franz-Werner Haas brennt für die Technologie hinter dem Corona-Vakzin – dabei muss sich sein Impfstoff erst noch beweisen.

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          Wenn er über die Möglichkeiten sprechen darf, die sich mithilfe der mRNA-Technologie künftig noch offenbaren, blüht der sonst eher nüchtern und pragmatisch wirkende Vorstandschef des Tübinger Impfstoffherstellers CureVac auf. Die Impfung gegen das Coronavirus sei erst der Anfang, sagt Franz-Werner Haas. Künftig lassen sich mit Hilfe der Technologie, mit der der Körper eine Art Bauanleitung bekommt, um seine eigenen Medikamente zu produzieren, noch alle möglichen Krankheiten angehen, allen voran Krebs – ein Milliardenmarkt. Seit etwa 20 Jahren wird an mRNA geforscht, nun ist mit den ersten Zulassungen von mRNA-Vakzinen gegen das Coronavirus der große Durchbruch gelungen.

          Ilka Kopplin
          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Haas kann sich für diese Innovationsgeschichte in der Wissenschaft begeistern, dabei kommt er selbst aus einer ganz anderen Disziplin. Der 51 Jahre alte Jurist, der an den Universitäten Saarbrücken, Leuven und Edinburgh studiert hat, ist vor rund einem Jahr sehr plötzlich auf den obersten Chefsessel gerückt, zunächst interimistisch, seit August vergangenen Jahres auch offiziell. Damals, im März 2020, stand CureVac plötzlich im Licht der Öffentlichkeit als einer der Hoffnungsträger für ein Corona-Vakzin im Kampf gegen die Pandemie.

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