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Zuckerberg kündigt an : Facebook geht gegen Falschinformation über das Coronavirus vor

  • Aktualisiert am

Mark Zuckerberg kündigt Maßnahmen gegen das Coronavirus an. Bild: AP

Das größte soziale Netzwerk der Welt ergreift Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus. Ein spezielles Angebot macht Mark Zuckerberg der WHO.

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          Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat angekündigt, die Verbreitung von falschen Informationen und Verschwörungstheorien über das neuartige Coronavirus zu unterbinden. Das größte soziale Netzwerk der Welt werde sie entfernen und dabei den Einschätzungen globaler Gesundheitsorganisationen folgen, teilte Zuckerberg in einem Eintrag auf seiner Facebook-Seite mit.

          Zudem werde das Technologie-Unternehmen keine Werbung zulassen, mit der die Krise ausgenutzt werden solle. Dabei gehe es zum Beispiel um eine Behauptung wie die, Produkte könnten die Viruserkrankung heilen.

          Facebook weicht damit teilweise auch von der sonst verfolgten Linie ab, möglichst nicht darüber entscheiden zu wollen, welche Inhalte richtig und falsch sind. Der Konzern wurde in der Vergangenheit beispielsweise dafür kritisiert, auch nachweislich falsche Aussagen von Politikern unkommentiert auf der Plattform zu belassen. Wenn es um Lügen über das Coronavirus gehe, griffen indes ohnehin die Facebook-Regeln, die es verböten, Menschen in Gefahr zu bringen, erklärte Zuckerberg.

          Der Unternehmer kündigte noch eine weitere Maßnahme gegen die Virusverbreitung an: Die Weltgesundheitsorganisation WHO bekomme so viel kostenlosen Anzeigenplatz auf Facebook wie benötigt. Und auch andere Organisationen würden etwa mit Gutscheinen für Werbung unterstützt. Forscher erhielten Zugang zu anonymisierten und verallgemeinerten Facebook-Daten, um die Ausbreitung der Infektionen besser zu verstehen.

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