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Corona : So sieht die deutsche Warn-App bei Android und iOS aus

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So ähnlich wie diese australische Coronavirus-Tracing-App „COVIDSafe“ könnte die deutsche Ausgabe aussehen. Bild: dpa

Es wird wohl noch ein paar Wochen dauern, bis die Corona-Warn-App tatsächlich verfügbar ist. SAP und Telekom-Tochter T-Systems veröffentlichten aber bereits eine Homepage, auf der Nutzer erste Eindrücke gewinnen können.

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          Anfang Mai hat die Bundesregierung die beiden deutschen IT-Unternehmen SAP und die Tochter der Deutschen Telekom, T-Systems, dazu beauftragt, eine Corona-Warn-App für Deutschland zu entwickeln. Nur rund eineinhalb Monate später, Mitte Juni, soll sie laut Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) einsatzbereit sein, passend für die geplanten Grenzöffnungen zu den europäischen Nachbarn.

          Da die App auf Wunsch der Sozialdemokraten als Open-Source-Lösung fungiert, kann jeder einen Blick auf das Projekt werfen. Die beiden Entwickler lassen dies über eine eigens geschaltete Website bei GitHub mittlerweile zu. Dort wird neben einer Einleitung zur Nutzung der App auch gesagt, wie man sich in der Öffentlichkeit richtig zu verhalten habe. Dazu wird die entscheidende Funktion der App vorgestellt: Nutzer können sehen, wie stark das Ansteckungsrisiko in dem Gebiet ist, in dem sie sich gerade befinden. Die ersten Screenshots der neuen App zeigen das Design für die beiden Betriebssysteme iOS und Android. Unter iOS ist die Tracing-Schnittstelle seit 13.5 Bestandteil, für Android-Geräte wird sie über die Google-Dienste verteilt.

          Deutschland verfolgt bei der App-Entwicklung auch einen dezentralen Ansatz. Das heißt, die Daten der Tracing-App sollen nur noch auf dem Telefon des Nutzers gespeichert und nicht mehr auf einem Server gesammelt werden. In Frankreich ist bereits eine Test-Version einer Corona-Warn-App erhältich. Die App arbeitet mit Bluetooth-Signalen und sendet Warnmeldungen, sollte ein Nutzer einem infizierten Smartphone-Nutzer nahegekommen sein. Während französische Datenschützer sie als unproblematisch einstufen, hegen Politiker und Verbände allerdings große Zweifel an ihrer Nützlichkeit.

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