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Kekse verboten : Worum es im Cookie-Streit geht

Datenschutzaktivist Max Schrems, aufgenommen im Frühjahr in Wien Bild: AFP

Datenschutzaktivist Max Schrems zwang Facebook & Co. schon einmal in die Knie. Jetzt greift er wieder an: Was man zum Streit um die Cookies wissen sollte.

          3 Min.

          Worum geht es im Cookie-Streit?

          Bastian Benrath
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Es geht um ein Phänomen, das jeder Internetnutzer kennt: Beim Besuch einer Website fragt diese zunächst, ob sie Cookies auf dem eigenen Computer speichern darf. Erhebungen zeigen, dass die meisten Internetnutzer diese Frage wegklicken und ihr ohne viel Nachdenken zustimmen. Dagegen geht der Datenschutzaktivist Max Schrems vor: Internetnutzer müssten eine echte Wahl haben, ob sie Cookies zulassen oder ablehnen wollen, ist er überzeugt. Das sehe auch das europäische Datenschutzrecht vor. Er beruft sich auf Daten, denen zufolge nur 3 Prozent aller Nutzer tatsächlich Cookies akzeptieren wollten, durch das Design der Abfrage aber mehr als 90 Prozent dazu verleitet werden können, auf den „Akzeptieren“-Knopf zu klicken.

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