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Computer-Konzern : IBM-Aktienkurs steigt bis zu 10 Prozent

  • Aktualisiert am

IBM richtet sich neu aus. Bild: AFP

Das traditionsreiche amerikanische Unternehmen baut um. Der Schritt soll ein lange bestehendes Problem lösen.

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          Um bis zu 10 Prozent ist der Aktienkurs des Computerkonzerns IBM gestiegen, nachdem das Unternehmen mitgeteilt hatte, einen zentralen Geschäftsbereich abtrennen zu wollen. Mit dem Ziel, sich noch stärker auf lukrative Cloud-Dienste auszurichten, organisiert IBM eine seiner umsatzstärksten Sparten neu. Wie der Konzern am Donnerstag in Armonk mitteilte, soll das IT-Infrastruktur-Geschäft abgetrennt und eigenständig an die Börse gebracht werden.

          Zur Bewertung machte IBM keine Angaben. Das neue Unternehmen solle aber mit rund 4600 Kunden und Aufträgen im Volumen von 60 Milliarden Dollar in den Büchern an den Start gehen.

          Die bestehenden Aktionäre von IBM sollen die Anteile an der neuen Aktiengesellschaft erhalten, für die bislang noch kein Name gefunden ist. Die Abtrennung soll bis Ende 2021 abgeschlossen sein.

          Mit dem Schritt will sich IBM noch mehr auf das boomende Cloud-Geschäft mit IT-Diensten im Internet fokussieren. Der Aktienkurs legte im Tagesverlauf überdurchschnittlich zu - er schloss schließlich mit beinahe 6 Prozent im Plus.

          Der traditionsreiche Computer-Hersteller versucht schon seit Jahren, sich durch einen tiefgreifenden Konzernumbau hin zu neuen Geschäftsfeldern wachstumsstärker aufzustellen. Neben den Cloud-Services zählen dazu beispielsweise Datenanalyse und Künstliche Intelligenz.

          Im hergebrachten Hardware-Kerngeschäft mit Servern und Großrechnern hingegen schwächelt IBM. Bislang lief der Wandel aber nicht wie erhofft.

          Mit der Spartenaufspaltung will Konzernchef Arvind Krishna die Neuaufstellung beschleunigen. Er hatte den Spitzenposten im April erst übernommen und zuvor die Cloud-Sparte geleitet.

          IBM legte auch vorläufige Zahlen für das dritte Quartal vor. Demnach geht das Unternehmen von einem Umsatz von 17,6 Milliarden Dollar (15 Milliarden Euro) und einem Gewinn je Aktie von 2,58 Dollar aus. Der Gewinn liegt damit leicht über der durchschnittlichen Analystenschätzung.

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