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Pläne der Bundesliga : Bandenwerbung für 70 Millionen Chinesen

  • -Aktualisiert am

Franck Ribery (Bayern München) vor einer Werbebande in chinesischer Schrift Bild: Matthias Koch/Imago

Die Bundesliga wirbt bald virtuell. In jedem Land soll dann eine andere Bandenwerbung angezeigt werden. Nicht alle Vereine sind überzeugt. Und treibt das die Kommerzialisierung weiter voran?

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          Das gleiche Bundesligaspiel, übertragen in Deutschland, China und Nordamerika, dieselben Spieler und Spielzüge – der einzige Unterschied: die Bandenwerbung im Hintergrund. Nach einer jahrelangen Planungs- und Testphase hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) dem Einsatz der virtuellen Werbetechnik ab dieser Spielsaison zugestimmt.

          Unterschiedliche Zielmärkte werden durch Überblendung der Werbeflächen mit unterschiedlichen Anzeigen angesprochen. Die Technologie findet schon seit einigen Jahren in der spanischen und der italienischen Liga Anwendung. Bisher nutzen allerdings nur sehr wenige Bundesligavereine die virtuelle Technik. Die Vereine sind nicht international genug und die Anschaffungskosten hoch. Auch hat die DFL bisher nur eine Technologie lizenziert.

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