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Cyberkriminalität : Es liegt an jedem selbst

Jeden Tag gibt es mehr als 300.000 neue Schadprogramme, teilt das BSI mit. Bild: dpa

Es ist wahrscheinlicher, von Hackern ausgebeutet als auf der Straße überfallen zu werden. Trotzdem machen die Deutschen es Cyberkriminellen weiter zu leicht.

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          Dass die Zahl der Cyberangriffe in Deutschland steigt, sollte niemanden überraschen. Denn Kriminalität gibt es in allen Bereichen des Lebens – und das Leben verlagert sich seit 20 Jahren mehr und mehr ins Netz.

          Auch und gerade gilt das während der Corona-Pandemie, die angesichts der notwendigen Abstandsgebote der Digitalisierung in Deutschland einen kräftigen Schub verliehen hat. Da ist es nicht verwunderlich, dass Kriminelle auch online nach Möglichkeiten suchen, ihr krudes Handwerk in Geld umzusetzen.

          Denn schlicht ums Geldverdienen geht es meistens: Zwar sind es häufig politisch motivierte Hacker, zuweilen unterstützt von Geheimdiensten, die Schlagzeilen machen. Der Großteil der Angriffe im Internet findet jedoch aus rein kommerziellen Gründen statt.

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