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Samsungs Digital City : Abschied vom Smartphone

  • -Aktualisiert am

Die Einfahrt des Campus des Konzerns in Suwon vor den Toren von Seoul Bild: Samsung

In seinen geheimen Laboratorien vor den Toren von Seoul arbeitet der weltgrößte Elektronikkonzern an der Technik von morgen. Dass die Menschen in Zukunft noch Smartphones brauchen, bezweifelt einer der mächtigsten Manager von Samsung.

          5 Min.

          Samsungs Digital City in Suwon, 30 Kilometer südlich der koreanischen Hauptstadt Seoul, gehört zum Geheimsten, was der größte Elektronikkonzern der Welt zu bieten hat. Dort wird üblicherweise gearbeitet, geforscht und entwickelt, ohne dass eine neugierige Öffentlichkeit davon Wind bekommt. Das 1,6 Quadratkilometer große Gelände verfügt über breite Alleen, Hochhäuser, unterirdische Bürozeilen, ärztliche Einrichtungen, ein Museum und einen Hubschrauberlandeplatz. Eine Stadt in der Stadt, mit 35.000 Menschen, die dort täglich ein und aus gehen. Ihre Arbeit dreht sich unter anderem um die Frage, wie das nächste Galaxy-Smartphone aussieht und was es alles kann. Manchmal beschäftigen sie sich aber auch mit ganz anderen, herzerweichenderen Dingen.

          Thiemo Heeg
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Wie im vergangenen August, als die im Marketing tätige Mitarbeiterin Yura Gim zufällig einen handgeschriebenen Zettel an einer Mauer nahe der Digital City fand. „SOS. Krankes Kätzchen“, stand da in roten und schwarzen koreanischen Lettern geschrieben. Verfasst hatte den Hilferuf, wie sich herausstellte, ein Mitarbeiter eines nahe gelegenen Cafés. Er wollte die Samsung-Mitarbeiter auf dem für Außenstehende unzugänglichen Campus zu einer Rettungsaktion bewegen. Das Tierchen namens NyangNyang – koreanisch für Miau-Miau – streifte offensichtlich krank in der Digital City umher.

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