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Hightech auf deutschen Gleisen : Eine neue Epoche im Schienenverkehr

Unter Zugzwang: Arbeiten an einem Regionalzugwagen im Siemens-Werk Krefeld Bild: dpa

Die Bahninfrastruktur in Deutschland ist uralt – etwas mehr Hightech muss her. Die Industrie fordert hohe Investitionen und eine umfangreiche Digitalisierung der Infrastruktur.

          3 Min.

          Hightech im Schienenverkehr gibt es, aber nur sehr dosiert. Auf deutschen Gleisen fahren Züge aus dem vergangenen Jahrhundert, manche Infrastruktur stammt sogar noch aus dem vorvorigen Jahrhundert. Doch Bahnprotagonisten sehen eine Revolution voraus: „Wir stehen vor einem Epochenumbruch“, sagt Volker Schenk, der Präsident des Verbandes der Bahnindustrie in Deutschland (VDB). „Was der Ausbau der physischen Schienenwege für das 19.Jahrhundert war, bedeutet der Ausbau eines zweiten, digitalen Schienennetzes für das 21. Jahrhundert.“

          Thiemo Heeg

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Die Segnungen der Technologie und der Digitalisierung manifestieren sich für Bahnreisende derzeit und in naher Zukunft in vielen kleinen Verbesserungen. In Zügen in Berlin soll künftig Software Alarm schlagen, wenn Menschen randalieren oder aggressiv werden; mit Hilfe eines Systems, das solche Fahrgäste identifiziert. Eine hohe Lautstärke im Waggon, schnelle Bewegungen: Das deutet auf Gewalt hin, und sofort bekommt die Leitstelle eine entsprechende Warnung. Die Aggressionserkennung hat Siemens nun mit 23 neuen Zügen an den ersten Kunden verkauft. In drei Jahren will die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (Odeg) die Züge auf mehreren Regionalbahnlinien in der Hauptstadt und in Brandenburg fahren lassen.

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