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Weltweite Auswirkungen : Websites nach Störung bei Online-Dienstleister ausgefallen

  • Aktualisiert am

Der Internet Dienstleister Akamai: im Juni 2021 kam es bereits zu Störungen. Bild: AFP

Nach Störungen beim Internet-Dienstleister Akamai waren weltweit zahlreiche Websites nicht erreichbar, darunter Tech-Konzerne wie Amazon und Google. Auch FAZ.NET war betroffen.

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          Nach der Störung bei einem Internet-Dienstleister sind am Donnerstag diverse Websites zeitweise nicht erreichbar gewesen. In Deutschland etwa konnten am späten Nachmittag unter anderem Seiten von RTL und „Focus“ nicht aufgerufen werden. FAZ.NET war ebenfalls rund eine Stunde nicht erreichbar. Betroffen waren zudem wohl Technologie-Konzerne wie Google, Amazon und Microsoft sowie Banken und Fluggesellschaften in den USA. Das
           ging aus Daten der Störungsplattform DownDetector hervor.

          Der Web-Dienstleister Akamai hatte zuvor Probleme bei seinem Service Edge DNS gemeldet. Dieser Dienst sorgt unter anderem dafür, dass Websites angesteuert werden können und vor Überlastungs-Attacken, sogenannten DDoS-Angriffen, geschützt werden.

          Angaben zu den Ursachen der Störung gab es zunächst nicht. Ein RTL-Sprecher bestätigte die Nichterreichbarkeit der Seite rtl.de. „Wir suchen nach der Ursache“, sagte er auf Anfrage der dpa. Wenig später war die Website wieder erreichbar.

          Erst Anfang Juni waren bereits zahlreiche Websites weltweit nach einer Störung beim Cloud-Dienst Fastly rund eine Stunde nicht erreichbar gewesen. Damals betroffen waren unter anderem die Seite der britischen Regierung, die Plattform Reddit sowie die Nachrichtenportale des „Guardian“, der „New York Times“, der „Financial Times“ und der französischen Zeitung „Le Monde“.

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