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Nach Gegenwind durch Facebook : Apple verschiebt Maßnahmen für mehr Privatsphäre

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Geplant war, die Änderungen für mehr Privatsphäre im Herbst mit den neuen Versionen der Betriebssysteme der Geräte zu aktivieren. Bild: AP

Eigentlich sollten iPhone- und iPad-Nutzen von Herbst an leichter verhindern können, dass Apps und Werbedienste Informationen über ihr Verhalten sammeln. Nun verschiebt Apple diese Änderungen.

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          Apple verschiebt die Einführung neuer Möglichkeiten, die Datensammlung durch Apps einzuschränken, auf kommendes Jahr. Man wolle dadurch Entwicklern mehr Zeit geben, notwendige Änderungen vorzunehmen, erklärte Apple am Donnerstag. Zuvor war geplant, die Änderungen für iPhone- und iPad-Nutzer im Herbst mit den neuen Versionen der Betriebssysteme der Geräte zu aktivieren. Unter anderem Facebook hatte dagegen protestiert.

          Durch die Neuerungen sollen Nutzer leichter verhindern können, dass Apps und Werbedienste Informationen über ihr Verhalten über die Grenzen einzelner Anwendungen und Websites hinweg sammeln. Um einem Nutzer zu folgen, müssen sie eine Identifikationsnummer kennen. Apples Plan ist, dass jede App die Nutzer für den Zugriff auf diese Nummer um Erlaubnis fragen muss. Facebook warnte davor, dass die Änderung das Werbegeschäft des Online-Netzwerks erschweren würde.

          Eine weitere Neuerung in den neuen Versionen der Betriebssysteme wird sein, dass App-Entwickler die Nutzer ausführlicher darüber informieren müssen, welche ihrer Daten gesammelt werden und wofür sie verwendet werden.

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