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Milliarden-Übernahme : Amerikanische Politiker sorgen sich um die Pläne der Telekom

  • Aktualisiert am

Schillernder Chef: John Legere führt die Telekom-Tochtergesellschaft T-Mobile US Bild: Reuters

Die amerikanische Telekom-Tochtergesellschaft will einen großen Konkurrenten übernehmen. Eine Gruppe um Bernie Sanders hat deshalb einen Brief an das Justizministerium geschrieben.

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          Gegen die milliardenschweren Übernahmepläne der amerikanischen Telekom-Tochtergesellschaft T-Mobile US regt sich politischer Widerstand in Washington. Mehrere demokratische Senatoren äußerten in einem Brief an die Wettbewerbshüter im Justizministerium und an die Telekommunikationsaufsicht FCC die Sorge, dass ein Kauf des viertgrößten amerikanischen Mobilfunkanbieters Sprint durch den Branchen-Dritten T-Mobile US zu höheren Preisen für die Verbraucher führen könnte.

          Gerade wenn es um günstige Angebote für Geringverdiener gehe, bei denen beide Anbieter einen großen Marktanteil hätten, sei dies zu befürchten. Auch der parteipolitisch unabhängige Senator Bernie Sanders, der sich im 2016 um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten beworben hatte, gehört zu den Unterzeichnern des Briefes.

          T-Mobile US will Sprint für 26 Milliarden Dollar übernehmen. Zwei Anläufe waren in der Vergangenheit gescheitert. Der letzte erst im November an Unstimmigkeiten über die Machtverhältnisse, der erste im Jahr 2014 an der geringen Wahrscheinlichkeit, dass die Kartellwächter dies erlauben würden. Es wird erwartet, dass die Behörden auch den neuen Versuch streng prüfen.

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