https://www.faz.net/-gqe-9rjxg

Mehr als 30 Firmen : Neue Sprachassistenten-Allianz rund um Amazon

  • Aktualisiert am

Der Lautsprecher Amazon Echo mit dem Sprachassistenten Alexa Bild: dpa

In Zukunft sollen auf vielen Geräten mehrere Sprachassistenten nebeneinander laufen können. Zwei wichtige Konkurrenten beteiligen sich jedoch nicht an der Kooperation.

          1 Min.

          Eine neue Unternehmensallianz rund um Amazon will dafür sorgen, dass in Zukunft auf vielen Geräten mehrere Sprachassistenten nebeneinander laufen können. Zu den mehr als 30 Firmen gehören unter anderem BMW und Spotify, die Hifi-Spezialisten Bose, Sony und Sonos sowie Chip-Konzerne wie Intel, Qualcomm und NXP.

          Apple und Google, deren Sprachassistenten mit Amazons Alexa konkurrieren, sind auffälligerweise nicht dabei. Microsoft dagegen schon, obwohl der Windows-Gigant mit Cortana ebenfalls eine eigene Assistenz-Software hat. Interessant ist, dass auch die großen chinesischen Player Baidu und Tencent sich der am Dienstag vorgestellten Amazon-Allianz anschlossen. Der Smartphone-Marktführer Samsung, der den eigenen Sprachassistenten Bixby etablieren will, blieb ihr dagegen fern.

          Die Idee, dass mehrere Sprachassistenten parallel auf einem Gerät installiert werden und dann mit ihrem jeweiligen Weckwort wie etwa „Alexa“ aktiviert werden, gibt es schon seit einiger Zeit. So zeigte etwa Harman bereits vor einigen Jahren, wie verschiedene Assistenten im Auto gleichzeitig laufen könnten. Amazon und Microsoft probierten das Zusammenspiel von Alexa und Cortana aus. Chipkonzerne wie Intel und Qualcomm wollen mit ihren neuen Prozessoren die technische Grundlage dafür schaffen.

          Weitere Themen

          So funktionieren NFTs Video-Seite öffnen

          Digitaler Echtheitsnachweis : So funktionieren NFTs

          Non-Fungible Tokens (NFTs) werden immer beliebter. Sie spielen etwa beim Handel mit digitaler Kunst eine Rolle. Die Videografik erklärt, was hinter dem digitalen Echtheitszertifikat steckt und wie es funktioniert.

          Topmeldungen

          Noch nicht aufgearbeitet: Akten eines Erholungsheims für Kinder auf der Nordseeinsel Borkum

          Studie zu Verschickungskindern : Torturen statt Erholung

          Nordrhein-Westfalen legt eine Kurzstudie zum Schicksal der Verschickungskinder vor. Gesundheitsminister Laumann kündigt gegenüber der F.A.Z. an, bald einen Runden Tisch einzurichten.
          Eine Mutter entnimmt bei ihrem Kind einen Lollitest-Abstrich am Eingang zu einer Münchner Kita.

          Corona-Pandemie : Vierte Rekord-Inzidenz in Folge

          Das RKI meldet 34.145 Neuinfektionen und eine Sieben-Tage-Inzidenz von 528,2. Die Zahl der Klinik-Patienten steigt erstmals wieder. Kanzler Scholz freut sich über eine erreichte Impfmarke, aber ein anderes Ziel dürfte verfehlt werden.
          Laut Bundesnetzagentur haben im vergangenen Jahr 35 Stromanbieter ihren Kunden gekündigt, vor allem kleinere Unternehmen.

          Hohe Energiepreise : Was tun, wenn der Stromanbieter kündigt?

          Stromversorger haben zuletzt hunderttausenden Kunden den Vertrag gekündigt. Was Betroffene jetzt tun können und warum manche Unternehmen ihre Kunden loswerden wollen. Die wichtigsten Antworten.