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Afterpay : Dieser australische Zahlungsdienst will China erobern

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Bezahlen im Internet Bild: WESTEND61 /Westend61/F1online

Um 36 Prozent ist der Aktienkurs von Afterpay am Montagmorgen in die Höhe geschossen. Grund ist, dass die Online-Zahlplattform den Blick auf China richtet – und mit einem neuen Investor tatsächlich erfolgreich sein könnte.

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          Die Aktien der australischen Bezahlplattform Afterpay sind im frühen Handel um fast 36 Prozent gestiegen. Ende vergangener Woche wurde bekannt, dass der chinesische Tencent-Konzern 5 Prozent an Afterpay erworben hatte. Die Mitbegründer von Afterpay, Anthony Eisen und Nick Molnar, erklärten, das Unternehmen werde mit Tencent an Expansion, Technologie und zukünftigen Zahlungsoptionen auf der Online-Plattform arbeiten.

          Analysten gehen davon aus, dass der chinesische Gaming- und Social-Media-Riese dem Unternehmen helfen könnte, nach Asien zu expandieren – in einen Markt mit einer großen jungen Bevölkerung. „Der große Gewinn ist eindeutig die geografische Expansion, vor allem nach China, was ein wesentlicher Markt ist. Es wäre sehr schwer, wenn nicht gar unmöglich gewesen, dass Afterpay ohne einen strategischen Partner den chinesischen Markt angehen könnte“, hieß es vom Analystenhaus RBC.

          Buy-now-pay-later-Firmen ermöglichen es Kunden, Waren in zinslosen Raten zu bezahlen. Zur Zeit ist Afterpay in Australien, Neuseeland, den Vereinigten Staaten und Großbritannien tätig und plant, noch in diesem Jahr nach Kanada zu expandieren. In Kontinentaleuropa ist das Unternehmen, das mittelbar mit Wirecard und Paypal konkurriert, bislang eher unbekannt.

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