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Neue Digitalstrategie : „Offen, stark, relevant sein – darum geht es für Europa“

Europa darf nicht „ohne Relevanz zwischen den Machtblöcken“ stecken, sagt Karl-Heinz Streibich. Bild: EPA

Heute stellt die EU-Kommission ihre Digitalstrategie vor. Im Interview erklärt Karl-Heinz Streibich, Acatech-Präsident und Aufsichtsrat mehrerer deutscher Konzerne, was die EU von China und der Schweiz lernen kann – auch mit Blick auf Google & Co.

          6 Min.

          Zuletzt haben Vertreter der großen amerikanischen Tech-Konzerne überwiegend den Eindruck vermittelt, sie hätten Angst vor dem, was Ursula von der Leyen mit ihrer EU-Kommission für eine Politik verfolgen wird. Sie schlagen Regulierungen vor und haben die Sorge, dass die Europäer selbstbewusster werden. Ist ihre Sorge berechtigt?

          Alexander Armbruster

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft Online.

          Carsten Knop

          Jedenfalls ist es gut, dass Europa selbstbewusster wird und dass das auch wahrgenommen wird. Ähnlich wie für uns Tigerstaaten wie Singapur und Südkorea keine Gefahr darstellten, weil sie einfach zu heterogen waren, zu klein, zu divers, sind wir Europäer in der bisherigen Welt für die Vereinigten Staaten zu langsam, zu klein, zu wenig innovativ gewesen. Mir hat ein ehemaliger amerikanischer General mal gesagt: Wissen Sie, wir denken, Europa wird noch sehr lange brauchen. Und dann hat er mir auf die Schulter geklopft.

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