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PC-Verkäufe : Computer kommen aus der Mode

  • Aktualisiert am

Laptops warten auf ihr Recycling. Bild: Reuters

Seit sechs Jahren in Folge kaufen die Menschen immer weniger Computer. Vor allem Laptops werden von anderen Geräten verdrängt.

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          Laptops und Desktop-Computer kommen immer weiter aus der Mode. Der weltweite Absatz ist 2017 im sechsten Jahr in Folge gesunken, hat das Marktforschungs-Unternehmen Gartner ausgerechnet.

          Im Gesamtjahr 2017 wurden laut vorläufigen Zahlen weltweit nur noch rund 260 Millionen Computer verkauft, 2013 waren es noch rund 320 Millionen gewesen. Zahlen für den Smartphone-Verkauf gibt es noch nicht, im Vorjahr allerdings waren es rund 1,5 Milliarden Smartphones gewesen – fünf Exemplare für jeden verkauften Computer.

          Vor allem der Laptop-Verkauf ist in den vergangenen Jahren zurückgegangen, stationäre PCs verkaufen sich nur ein bisschen schlechter. Inzwischen werden weniger Laptops verkauft als stationäre Computer.

          Andere Geräte erfüllen den Zweck auch

          Im Weihnachtsquartal waren Computer ebenfalls weniger beliebt als zuvor. „Das hat noch einmal bestätigt, dass PCs keine beliebten Weihnachtsgeschenke mehr sind“, sagt Gartner-Analyst Mikako Kitagawa laut Pressemitteilung. „Das heißt nicht, dass Computer aus den Haushalten verschwinden werden. Eher werden sie zu einem spezialisierteren Gerät, das man nur noch aus bestimmten Gründen nutzt.“

          In Amerika werden Computer besonders schnell von anderen Geräten verdrängt. „Das Weihnachtsgeschäft in Amerika wurde von populären Produkten dominiert, zum Beispiel von Lautsprechern mit Sprachassistenten und von neuen Smartphones“, heißt es von Kitagawa. Nur der Verkauf von besonders teuren Computer, die für professionelle Zwecke oder für Computerspiele genutzt werden, wachse weiter.

          Größter PC-Hersteller ist inzwischen Hewlett-Packard, das im vergangenen Jahr sogar noch etwas mehr Computer verkauft hat als im Vorjahr und so die Marktführerschaft von Leonvo übernommen hat. Die Verkäufe von Asus dagegen sind besonders deutlich zurückgegangen. Die größeren Hersteller hielten sich stabiler, heißt es von den Marktforschern, weil sie dank ihrer Größe eher die Produktionskosten drücken könnten, niedrige Preise verlangten und so die kleineren Anbieter verdrängten.

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