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Alternative zum Marktführer : Nicht nur Huawei kann 5G

Datenverarbeitung der Zukunft: Der finnische Konzern Nokia forscht auch in Kanada an neuen Übermittlungswegen. Bild: Bloomberg

Auch wenn Deutschland den chinesischen Technologiekonzern jetzt doch zulassen will: Vom Streit um den Ausbau des Mobilfunknetzes der Zukunft profitieren die Europäer. Zwei ehemalige Handyhersteller sind vorn dabei.

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          Wenn es um den Aufbau des Mobilfunknetzes 5G geht, scheint es in der öffentlichen Wahrnehmung ausschließlich ein Unternehmen zu geben: den chinesischen Technologiekonzern Huawei. Keine andere Frage steht mehr im Blickpunkt als diese: Kann China den Westen über Huawei-Produkte künftig ausspionieren? Die Regierung in Washington und einige weitere Länder sind davon überzeugt und haben Huawei die Tür zu einem Milliardengeschäft zugeschlagen. In der Bundesregierung sieht man die Sache differenzierter, wie Ende vergangener Woche deutlich wurde. Ein genereller Huawei-Bann in Deutschland kommt für Berlin offenbar nicht in Frage. Stattdessen soll der Sicherheitskatalog für alle beteiligten Unternehmen verschärft werden.

          Thiemo Heeg

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Roland Lindner

          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          Tatsächlich gibt es noch andere Unternehmen, die 5G können. Zwei der größten Netzausrüster der Welt sitzen sogar in Europa: Nokias Zentrale steht in Finnland, Ericssons in Schweden. Beide Anbieter haben ihr Geld früher auch als Handyhersteller verdient. Nokia war jahrzehntelang unangefochtener Marktführer, bis Apple und sein iPhone kamen. Diesen Zeiten trauern heute nur noch Traditionalisten nach. Spätestens seit dem Zusammengehen mit dem französischen Konkurrenten Alcatel ist Nokia eine Großmacht im Mobilfunkbau: mit insgesamt mehr als 100.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 22,6 Milliarden Euro.

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