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5G-Auktion : „Jeder will Mobilfunk, aber keiner den Mast in der Nähe“

Timotheus Höttges auf der Hauptversammlung der Telekom Bild: dpa

Die 5G-Versteigerung führt bei den Mobilfunkunternehmen zunehmend zu Verstimmungen. Der Telekom-Chef findet deutliche Worte für den neuen Konkurrenten – und die Bürger.

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          Seit gut einer Woche wetteifern in einer alten Kaserne in Mainz vier Unternehmen um das begehrte Frequenzspektrum 5G. Es geht hoch her, und keiner mag klein beigeben. Dafür spricht schon die Tatsache, dass seit Mittwochabend mehr als eine Milliarde Euro auf dem Auktionszettel steht. Und es wird wohl noch die eine oder andere Milliarde hinzukommen, bevor voraussichtlich in ein paar Wochen der Hammer fällt.

          Helmut Bünder
          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.
          Thiemo Heeg
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Die 5G-Zukunft muss man sich freilich leisten können. Zumindest für den Versteigerungsneuling United Internet ist das noch keine ausgemachte Sache. Zum ersten Mal ist die Tochtergesellschaft 1&1 Drillisch in einer Frequenzauktion angetreten. Sie will nicht länger von den Netzbetreibern Vodafone und Telefónica/O2 Übertragungskapazitäten mieten, sondern ein eigenes Netz aufbauen.

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