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1&1-Gründer Ralph Dommermuth : Telekom & Co. machen unsere Handys lahm

Ralph Dommermuth, 54, Chef von United Internet, in der Konzernzentrale in Montabaur im Westerwald Bild: Frank Röth

Im Gespräch mit der F.A.S. attackiert 1&1-Gründer Ralph Dommermuth die Mobilfunknetzbetreiber. Außerdem erklärt er, warum sein Unternehmen kein Trittbrettfahrer ist – und unter welchen Bedingungen es beim Netzausbau mitbieten will.

          7 Min.

          Herr Dommermuth, in Deutschland gibt es mehr Funklöcher als in Albanien. Was ist da los?

          Rainer Hank

          Freier Autor in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Die Netzbetreiber erfüllen ihre Ausbauverpflichtungen, die in den aktuellen Frequenzbedingungen geregelt sind. Sie sind nicht verpflichtet, die Funklöcher zu schließen.

          Das Mobilnetz ist löchrig, aber mobile Dienste sind im internationalen Vergleich hierzulande auch noch besonders teuer.

          Das ist so. Es gibt inzwischen nur noch drei Netzbetreiber – Telekom, Vodafone und Telefónica –, die sich den deutschen Markt mit nahezu gleich großen Kundenbeständen aufteilen. Der Wettbewerb ist erlahmt. Das können Sie auch an den Gewinnmargen ablesen, die bei Telekom und Vodafone in Deutschland 15 bis 20 Prozent höher sind als im Durchschnitt aller anderen Länder.

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