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Digitalkonferenz SXSW : Wie Elon Musk vor der Pleite stand

Elon und Kimbal Musk auf der SXSW in Austin. Bild: Patrick Bernau

Tesla-Gründer Elon Musk spricht über seine dunklen Stunden. Dabei wird deutlich, wie ihn sein großes Selbstbewusstsein antreibt – und gleichzeitig behindert.

          3 Min.

          Es war Heiligabend 2008. Elon Musk hatte eine harte Zeit hinter sich: Sein Weltraum-Startup „Space X“ hatte die dritte Rakete in Folge verloren. Tesla kam mit der Entwicklung seines Elektro-Sportwagens nicht voran. 180 Millionen Dollar hatte Musk aus dem Verkauf des Bezahldienstes Paypal bekommen hatte, doch sie waren weg. Seine letzten 31 Millionen Dollar hatte er investiert – und er musste sich entscheiden: Geht das Geld in eine Firma, und die andere stirbt sicher? Oder teilt er das Geld auf beide Unternehmen auf, und vielleicht sterben beide? „Es ist wie mit Kindern“, sagt Musk. „Man will sich nicht entscheiden.“ Also teilte er das Geld auf.

          Patrick Bernau

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Doch die Probleme verschwanden nicht.  Musk musste sich schon Geld bei Freunden leihen. Doch jetzt, am Ende des Jahres 2008, stand Tesla tatsächlich vor der Pleite. Es wurde Heiligabend, 18 Uhr, bis die Finanzierung stand. Es war der letzte mögliche Moment – später im Jahr wäre nichts mehr gegangen. Zwei Tage später wäre Tesla insolvent geworden.

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