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Digitaler Fortschritt : Besser gut gekauft als schlecht erfunden

Valentin Stalf, Gründer der Bank N26, hat prominente Investoren gefunden. Bild: Andreas Pein

Traditionskonzerne wie die Allianz tun sich schwer mit dem digitalen Fortschritt. Statt eigene Start-ups zu züchten, ist es lukrativer, sich bei Gründern einzukaufen.

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          Die Digitalbank N26 hat sich einen Namen als Bankenschreck gemacht. Dieser Ruf eilt jungen Tech-Firmen voraus, die den etablierten Großbanken das Geschäft abluchsen könnten, weil die Kunden ihre Bankgeschäfte bei ihnen am Smartphone erledigen dürfen. Die Jugend, also die Kunden von morgen, fährt auf so was ab, heißt es.

          Bettina Weiguny

          Freie Autorin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Wer das bislang als Übertreibung einiger Digital-Phantasten abtat, den hat eine Meldung vorige Woche aufgerüttelt: Die Berliner Online-Bank N26 hat gerade 160 Millionen Dollar von einer Investorengruppe erhalten, die niemand Geringeres anführt als der Münchner Dax-Konzern Allianz und der chinesische Internet-Gigant Tencent.

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