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Digitale-Versorgungs-Gesetz : Weniger Daten über kranke Deutsche

  • -Aktualisiert am

Hier lagert ein Schatz für die medizinische Forschung – allerdings noch nicht digital. Bild: Jens Gyarmaty

In der Gesundheitsbranche geht es um einen riesigen Datenpool: Gesundheitsdaten sollen künftig der Forschung dienen – aber so, dass die einzelnen Personen nicht so leicht erkennbar sind.

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          Nachdem vor allem die Grünen das Digitale-Versorgungs-Gesetz scharf kritisiert haben, geht die Koalition auf Einwände ein und plant eine Klarstellung im Gesetz. „Wir haben uns in der Koalition darauf geeinigt, dass die Datenweitergabe der Krankenkassen an den Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung nun pseudonymisiert erfolgt“, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Sabine Dittmar, der F.A.Z.

          Andreas Mihm

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          Ihre Kollegin aus der Unionsfraktion, Karin Maag (CDU), bestätigte dies vor dem am Donnerstag geplanten Parlamentsbeschluss. Bei der Übermittlung falle auch die Versichertennummer weg. Das soll eine nachträgliche Identifizierung von Patienten zusätzlich erschweren. Maag und Dittmar bekräftigten, dass es sich dabei nicht um Behandlungsdaten wie Arztberichte, Röntgenbilder oder Laborbefunde handle, sondern um solche, mit denen Ärzte, Kliniken und Apotheken ihre Leistungen bei den Kassen abrechneten.

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