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Hinkt Europa hinterher? : Der Wettstreit um das Netz der Zukunft ist eröffnet

Das Rennen um 5G ist international derzeit in vollem Gange – nur nicht in Deutschland. Bild: dpa

Das Rennen um 5G ist international derzeit in vollem Gange. Es werden Funkmasten aufgebaut, Frequenzen vergeben und Handys vorgestellt – nur nicht in Deutschland.

          5G ist inzwischen ganz oben angekommen. Zumindest in den Vereinigten Staaten. Für den neuen Mobilfunkstandard fordert Donald Trump – ja, genau: America first. So steht es im jüngsten „Presidential Memorandum“, das er am vergangenen Donnerstag veröffentlicht hat. Auf sechs Seiten macht der Präsident darin unmissverständlich klar, für wie wichtig er die neue Technik hält. „Es ist unerlässlich, dass Amerika in den Mobilfunktechnologien der fünften Generation (5G) der Erste ist“, betont Trump.

          Helmut Bünder

          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Thiemo Heeg

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Unternehmen wie Verizon haben den Wunsch aus dem Weißen Haus schon vorauseilend erfüllt, in Teilen wenigstens. Der größte amerikanische Mobilfunkbetreiber verkündete vor vier Wochen am 1. Oktober: „Das allererste kommerzielle 5G-Netz auf der Welt startet heute seinen Betrieb.“ In vier Städten – Houston, Indianapolis, Los Angeles und Sacramento – wurden Privatleute an das Netz angeschlossen. Den Houstoner Einwohner Clayton Harris kürte Verizon zum „ersten 5G-Kunden auf der Welt“.

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          Spätere Rechnung

          Die Mobilfunkkonzerne können bei der kommenden 5G-Frequenzauktion mit einer womöglich milliardenschweren Entlastung rechnen. Nach langem Sträuben soll das Bundesfinanzministerium nach Angaben aus Regierungskreisen bereit sein, der Deutschen Telekom, Telefónica und Co. einen Zahlungsaufschub zu gewähren. Während erfolgreiche Bieter üblicherweise unmittelbar nach der Versteigerung zur Kasse gebeten werden, sollen sie nun für einen Teil der Rechnung Zeit bis ins Jahr 2026 bekommen. Bundesverkehrs- und Digitalminister Andreas Scheuer (CSU) hatte den Mobilfunkern im Sommer eine Entlastung um bis zu eine Milliarde Euro versprochen, doch das Haus von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) stellte sich quer. Die Einnahmen aus der Auktion sollen in einen Fördertopf fließen, aus dem die Bundesregierung 10 bis 12 Milliarden Euro für den Ausbau des schnellen Internets bereitstellen will. Was bei der Auktion nicht oder erst verspätet hereinkommt, muss aus dem Bundeshaushalt ausgeglichen werden. Den Zahlungsaufschub soll es für Frequenzen aus dem Spektrum um 2 Gigahertz geben, die schon jetzt versteigert werden, aber erst 2026 für 5G-Anwendungen verfügbar werden. Wenn das Bundesfinanzministerium nun wie von den Kreisen berichtet tatsächlich beidreht, könnte die Bundesnetzagentur die bis zum 26. November erwarteten Versteigerungsregeln entsprechend ändern. Bis dahin sollen sie verbindlich beschlossen werden.