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Der Weg zum Roboterauto : Was die „Levels“ des autonomen Fahrens bedeuten

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Ein selbstfahrendes Auto des Forschungszentrumes Informatik in Karlsruhe Bild: dpa

Von Level zu Level zum Robotertaxi: In der Welt der selbstfahrenden Autos ist von verschiedenen Entwicklungsstufen die Rede. Was steckt dahinter?

           BMW und Daimler wollen gemeinsam selbstfahrende Autos entwickeln. Zunächst wollen sie dabei die nächste Technologiegeneration für automatisiertes Fahren auf Autobahnen und automatisierte Parkfunktionen vorantreiben – „jeweils bis hin zu SAE Level 4“. Diese Level benutzen Branchenexperten, um verschiedene Selbständigkeitsstufen von Autos zu benennen.

          Level 0 heißt, dass sämtliche Aspekte des Fahrens voll manuell vom Fahrer kontrolliert werden. Level 1 bedeutet dann, dass ein Fahrassistenzsystem an Bord ist, beispielsweise ein Tempomat oder eine Einparkhilfe. Level 2 heißt, dass das Auto selbständig lenken und steuern kann – der Fahrer muss die Maschine jedoch überwachen und jederzeit bereit sein, einzugreifen. Solche Systeme befinden sich schon in der Serienreife.

          Bei Level 3 kann sich der Fahrer in bestimmten Situation wie auf der Autobahn bereits vom Fahrgeschehen abwenden und beispielsweise einen Film schauen. Allerdings muss er in der Lage sein, innerhalb von Sekunden das Steuer zu übernehmen, wenn beispielsweise eine Baustelle kommt. BMW will diese Technik ab 2021 an die Kunden bringen.

          Level 4 heißt, dass der Wagen dann auch hochkomplexe Verkehrssituationen wie Baustellen komplett selbständig meistert. Der Fahrer kann währenddessen schlafen, muss aber dennoch fahrtüchtig sein, um im Bedarfsfall übernehmen zu können. Solche Systeme wollen Daimler und BMW vor 2025 serienreif machen.

          Bei Level 5 schließlich ist gar kein Fahrer mehr nötig, es gibt kein Lenkrad und keine Pedale mehr. So könnten auch Menschen ohne Führerschein erreicht werden, außerdem könnte dann das beim Carsharing bestellte Auto allein zum Nutzer kommen.

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