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Zu mächtig? : Jetzt nimmt sich Amerikas Regierung Google & Co vor

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Auch Facebook wird von den angekündigten Wettbewerbsuntersuchung betroffen sein. Bild: AP

Das Justizministerium in Washington will untersuchen, ob große Online-Konzerne den Wettbewerb behindert haben. Der Zeitpunkt ist politisch hochbrisant.

          Das amerikanische Justizministerium will untersuchen, ob große Online-Plattformen den Wettbewerb behindert haben. Namen von Unternehmen wurden bei der Ankündigung nicht genannt. Aber aus den erwähnten Bereichen – Websuche, soziale Medien, Online-Einzelhandel – wird klar, dass es zumindest um Google, Facebook und Amazon gehen dürfte.

          Man wolle der Besorgnis von Verbrauchern und Unternehmern nachgehen, erklärte die Behörde. Es gehe um die Frage, wie die Plattformen ihre Marktmacht erreicht hätten und ob sie Innovationen gebremst und Verbrauchern geschadet hätten. Unter anderem Google und Amazon stehen im Mittelpunkt von Wettbewerbsverfahren der EU-Kommission und amerikanischen Behörden wurde oft vorgeworfen, Tech-Konzernen gegenüber zu lasch zu sein.

          Zugleich hat die Eröffnung einer Wettbewerbsuntersuchung zum jetzigen Zeitpunkt aber auch einen politischen Beigeschmack. Präsident Donald Trump wirft unter anderem Facebook und Google vor, Stimmen aus dem konservativen Lager zu unterdrücken. Das Silicon Valley gilt traditionell als größtenteils liberal. Eine Kartelluntersuchung im Präsidentschaftswahlkampf 2020 könnte den Druck auf die Plattformen verstärken, Trumps Anhängern mehr Platz einzuräumen.

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