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Elektroautobauer : Tesla liefert im ersten Quartal weniger Autos aus

  • Aktualisiert am

E-Autos des Herstellers Tesla Bild: AP

Das Model 3 sollte die große Wende bringen, doch Tesla steht auch im ersten Quartal 2019 unter Druck. Die niedrigen Lieferzahlen sind nicht die einzige schlechte Nachricht.

          Tesla hat im ersten Quartal weniger Autos des Model 3 ausgeliefert als erwartet. Der Elektroautobauer brachte 50.900 Fahrzeuge dieses Typs zu den Kunden, wie er am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten mit 58.900 gerechnet. Grund sei die Fokussierung auf internationale Märkte, die eine längere Lieferzeit nach sich ziehe.

          Der Absatz aller Modelle sank im Vergleich zum vierten Quartal um 31 Prozent auf 63.000. Auch die Produktion ging zurück: Sie fiel um 10,9 Prozent auf 77.100 Autos nach 86.555 im vorangegangen Vierteljahr. Der niedrigere Absatz und Preisanpassungen könnten das Nettoergebnis im ersten Quartal belasten, erklärte Tesla. Im Februar hatte Konzernchef Elon Musk bereits angekündigt, im ersten Quartal einen Verlust auszuweisen.

          Das Model 3 ist der Hoffnungsträger von Musk. Seit etwa einem Monat bietet der Konzern eine Version des Autos für 35.000 Dollar an. Zur Finanzierung des niedrigeren Preises sollen allerdings zahlreiche Tesla-Läden schließen. Stattdessen will Tesla mehr Autos über Online-Portale verkaufen.

          Allerdings hat Tesla in Europa und speziell in Deutschland deutlich mehr Autos verkauft. Einer Übersicht des Kraftfahrt-Bundesamtes zufolge wurden im März vier Mal mehr Teslas in Deutschland zugelassen als vor einem Jahr. Insgesamt hat Tesla in Deutschland im ersten Quartal 3596 Autos ausgeliefert. Im gesamten vergangenen Jahr waren es erst 1905 Fahrzeuge.

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