https://www.faz.net/-gqe-9g4ey

Musikstreaming : Spotify schreibt erstmals schwarze Zahlen

  • Aktualisiert am

Spotify schreibt schwarze Zahlen – das Glück dürfte aber nur kurz währen. Bild: dpa

Eine Beteiligung an Tencent Music hat sich für den schwedischen Musikstreamer Spotify bezahlt gemacht. Der erste Gewinn in der Unternehmensgeschichte dürfte aber nicht lange währen – trotz gestiegener Nutzerzahlen.

          Der Musikstreaming-Marktführer Spotify hat im vergangenen Quartal seinen ersten Gewinn geschafft – allerdings nur dank einer Beteiligung am chinesischen Konkurrenten Tencent Music. Durch eine Neubewertung der Aktien von Tencent Music bekam Spotify eine Steuergutschrift von 125 Millionen Euro und verbuchte unterm Strich einen Quartalsgewinn von 43 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal war netto noch ein Verlust von 394 Millionen Euro angefallen. 

          Der schwedische Musikdienst geht jedoch davon aus, dass es ab dem laufenden Quartal wieder wie gehabt rote Zahlen geben wird. Der Umsatz kletterte um rund ein Drittel auf 1,35 Milliarden Euro.

          Die Zahl zahlender Abo-Kunden stieg binnen drei Monaten um fünf Prozent und vier Millionen auf 87 Millionen. Auf die kostenlose Version griffen 109 Millionen Nutzer zu – acht Millionen mehr als im zweiten Quartal. Zum Jahresende rechnet Spotify mit bis zu 96 Millionen Abo-Kunden und bis zu 207 Millionen aktiven Nutzern insgesamt.

          Spotify Technology S.A.

          -- -- (--)
          • 1T
          • 1W
          • 3M
          • 1J
          • 3J
          • 5J
          Zur Detailansicht

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Ein Serienstar wird Präsident : Wenn Fiktion Wirklichkeit wird

          Der Komiker Wolodymyr Selenskyj hat den Aufstieg seines Serien-Alter-Egos im echten Leben wahrgemacht. Er wird laut Prognosen Präsident der Ukraine. Seinen ersten Auftritt nach der Wahl nutzt der umstrittene Polit-Newcomer, um eine Botschaft zu senden – und ein Versprechen abzugeben.
          Sicherheitskräfte durchsuchen eine bei den Anschlägen verwüstete Kirche in der Stadt Negombo.

          Anschläge in Sri Lanka : Regierung sucht weiter nach Tätern

          Es gab Festnahmen, bei denen auch Polizisten getötet wurden, einen weiteren Sprengsatz und offenbar ignorierte Warnungen. Doch noch ist unklar, wer hinter den Anschlägen vom Ostersonntag steckt. Die Opferzahl ist gestiegen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.