https://www.faz.net/-gqe-9l1fh

Streamingdienst : Google steigt ins Videospiele-Geschäft ein

  • Aktualisiert am

Jade Raymond, Chefin der neuen Streamingplattform von Google Bild: AFP

Google hat eine Streamingplattform für Videospiele präsentiert. Mit Stadia – so der Name – können Nutzer direkt und sofort online spielen, kündigte das Unternehmen auf der Spieleentwickler-Konferenz GDC an.

          Google will mit einem Streaming-Dienst für Videospiele ins Games-Geschäft einsteigen. Die Plattform mit dem Namen Stadia soll im laufenden Jahr an den Start gehen, wie der Internet-Konzern am Dienstag ankündigte. Die Idee ist, dass die Spiele eigentlich auf Googles Servern im Netz laufen – und auf die Geräte der Nutzer über eine schnelle Internet-Verbindung übertragen werden.

          Nach diesem Cloud-Modell soll eine Auswahl von PC-Spielen in hoher 4K-Auflösung verfügbar sein. Zur Steuerung stellte Google einen Controller aus eigener Entwicklung vor. Der Spielverlauf kann auch aufgezeichnet und in Echtzeit auf Googles Videoplattform Youtube übertragen werden. Mit dem Angebot konkurriert der Konzern nicht nur mit Anbietern von Spielekonsolen und hochgerüsteten Gaming-PCs, sondern auch mit spezialisierten Videodiensten wie Twitch aus dem Hause Amazon.

          Weitere Themen

          Ein Tempolimit auf den Weltmeeren?

          Initiative von Reedern : Ein Tempolimit auf den Weltmeeren?

          Die internationale Seeschifffahrt ist einer der großen Klimasünder. Deshalb wollen einige Reeder die Schiffe langsamer fahren lassen. Einig ist sich die Branche aber offenbar nicht.

          Kein Android mehr für Huawei? Video-Seite öffnen

          Google-Boykott : Kein Android mehr für Huawei?

          Google kappt in weiten Teilen seine Geschäftsbeziehungen mit dem chinesischen Hightech-Konzern Huawei. Damit beugt sich Google nach eigenen Angaben dem neuen Dekret von Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, zur Telekommunikation. Das könnte weitreichende Folgen für Huawei-Nutzer haben.

          Topmeldungen

          Österreichs Regierung am Boden : Von der Musterehe zum Rosenkrieg

          Aus den Rissen in der türkis-blauen Koalition wurden durch die Ibiza-Affäre in beeindruckender Geschwindigkeit Gräben. Die Neuwahl ist für Sebastian Kurz eine Chance, mehr Stimmen für die ÖVP zu gewinnen – aber sie birgt auch ein großes Risiko.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.