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Digitale Zukunft : Stellen sich die Deutschen zu dumm an bei der künstlichen Intelligenz?

  • -Aktualisiert am

Gemeinsam voran: Die große Herausforderung bleibt, das Miteinander von Menschen und Maschinen verträglich zu gestalten. Bild: Pieter van Eenoge

Mensch und Maschine als Gegensatz zu denken, ist ein Irrweg. Die Zukunft wird von Menschen gestaltet, die intelligente Maschinen für ihre Zwecke einsetzen – und ihr Menschsein nicht als Schwäche verstehen. Die Deutschen haben noch Nachholbedarf.

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          Seit einer breiteren Öffentlichkeit klargeworden ist, dass die Europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) das schrankenlose Sammeln und Speichern persönlicher Daten zumindest etwas erschweren wird, gibt es ein großes Gejammer darüber, dass europäische Firmen nun gar keine Chancen mehr hätten auf dem Feld der künstlichen Intelligenz.

          Die Realität ist ein wenig interessanter und komplexer. Jahrelang hatte sich die Öffentlichkeit an die Google- und Facebook-Version von „künstlicher Intelligenz“ gewöhnt, bei der es im Wesentlichen darum geht, uns immer gezielter Werbung unterzujubeln. Dominierendes Thema der meisten Debatten war die Aussicht, Daten über das Verhalten von Menschen dazu zu nutzen, deren Verhalten vorherzusagen oder zu manipulieren. Selbst in eine Rede der Kanzlerin hatte sich das Unternehmensberater-Mantra „Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts“ verirrt. Schaut man sich jetzt um bei den europäischen Firmen, die in der Branche tätig sind, stellt sich mitnichten der Eindruck ein, dass der Datenschutz die zarten Start-up-Motörchen ohne Treibstoff zurückgelassen hätte.

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