https://www.faz.net/-gqe-9edwh

Elon Musks Raketen : SpaceX will ersten Weltraumtouristen um den Mond fliegen

  • Aktualisiert am

Am Montag will SpaceX bekannt geben, wer mit dem Raumfahrtunternehmen um den Mond fliegt. Bild: Reuters

Nachdem es zuletzt ruhig um den Touristenflug von SpaceX geworden war, veröffentlicht das Raumfahrtunternehmen nun neue Pläne. Elon Musk gibt einen Tipp, wer der erste Passagier sein könnte.

          Das private Raumfahrtunternehmen SpaceX hat neue Pläne verkündet, einen Weltraumtouristen rund um den Mond fliegen zu lassen. Ein Vertrag mit dem ersten privaten Passagier sei bereits unterzeichnet, teilte SpaceX am Donnerstag (Ortszeit) im Kurzmitteilungsdienst Twitter mit. Er soll den Erdtrabanten demnach in einer Big Falcon-Rakete umrunden.

          Wer der Passagier sein wird, hat SpaceX allerdings noch nicht bekannt gegeben. Weitere Informationen sollen am Montag folgen. Als Elon Musk, Gründer des amerikanischen Raumfahrtunternehmens, allerdings auf Twitter gefragt wurde, ob er der erste Passagier sein würde, antwortete Musk mit einem Emoji der japanischen Flagge – der erste SpaceX-Passagier könnte also ein Japaner sein.

          Zuletzt stiller um Touristenflüge

          Es ist nicht das erste Mal, dass SpaceX Pläne für Touristenflüge rund um den Mond verkündet. Im Februar 2017 hatte das Unternehmen angekündigt, bereits Ende dieses Jahres sollten zwei Weltraumtouristen mit einem Dragon-Mannschaftstransporter den Mond umrunden. In den vergangenen Monaten war von dem Projekt dann nichts mehr zu hören.

          Seit der letzten Apollo-Mission im Jahr 1972 hat kein Mensch mehr den Mond betreten. Insgesamt landeten bislang nur 24 Menschen auf dem Erdtrabanten. Mit der Umrundung des Mondes durch SpaceX könnte zum ersten Mal eine Zivilperson in seine Nähe gelangen. Als Musk SpaceX im Jahr 2002 gründete, gab er als Ziel aus, der Menschheit die Technologien bereitzustellen, um den Mars zu kolonisieren. Elon Musk ist auch der Begründer des amerikanischen E-Auto-Pioniers Tesla.

          Einiges Aufsehen hatte das Raumfahrtunternehmen mit seinen wiederverwendbaren Raketen erregt, mit denen Kosten bei der Raumfahrt reduziert werden sollen. Dem Unternehmen ist es dabei mehrfach geglückt, experimentelle Raketen wieder auf der Erde landen zu lassen. SpaceX betreibt drei Startanlagen an der amerikanischen Ost- und Westküste und baut seit 2014 mit der „SpaceX South Texas Launch Site“ einen eigenen Weltraumbahnhof an der Golfküste von Texas.

          Weitere Themen

          Automat tauscht alte Handys ein

          Media Markt : Automat tauscht alte Handys ein

          Millionen Handys verstauben in Schubladen. Dabei gibt’s für funktionierende Altgeräte gutes Geld - im Laden, im Internet und jetzt sogar am Automaten. Und aus den restlichen holen die Experten noch tonnenweise Kupfer, Kobalt und sogar Gold.

          Topmeldungen

          Robert O'Brien Anfang August in Stockholm in seiner Funktion als Sondergesandter für Geiselangelegenheiten

          Vereinigte Staaten : Robert O’Brien wird Nationaler Sicherheitsberater

          Präsident Trump hat einen Nachfolger für den geschassten Nationalen Sicherheitsberater John Bolton gefunden: Robert O’Brien, bislang „sehr erfolgreich“ als Sondergesandter für Geiselangelegenheiten tätig, soll den Posten übernehmen.

          Series 5 im Test : Wie gut ist die neue Apple Watch?

          Am Freitag kommt die neue Smartwatch von Apple in den Handel. Die dunkle Anzeige im Ruhemodus ist damit Vergangenheit. Das Display der Series 5 ist immer eingeschaltet. Aber es gibt ein Problem.

          Ter Stegen, Neuer und Löw : Der simulierte Konkurrenzkampf

          Manuel Neuer ist und bleibt die Nummer eins von Bundestrainer Joachim Löw in der deutschen Nationalmannschaft – auch weil Marc-André ter Stegen nie beweisen durfte, ob er es besser kann.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.