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Grüner, besser, schneller : Grüner, besser, schneller: Singapur ist führende „Smart City“

Führende „smart city“: Die Victoria Theatre and Concert Hall (l) und die Skyline des Finanzviertels von Singapur zeichnen sich in der Abendstimmung gegen den Himmel ab. Bild: dpa

„Smart City“ lautet ein Trend in Großstädten auf der ganzen Welt. Doch wie wird eine Stadt eigentlich „smart“? Und wie schneiden die deutschen Städte ab?

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          Rund um die Welt versuchen Städte gerade, sich schlau zu machen. Unter dem Begriff „Smart City“ wappnen sie sich für neue Herausforderungen. Was Städte damit erreichen können, zeigt eine neue Analyse des McKinsey Global Institute. Die Autoren haben für 50 Städte der Welt untersucht, wie sich Digitalisierung und Vernetzung auf insgesamt acht Lebensbereiche auswirken: Mobilität gehört dazu, aber auch Sicherheit, Gesundheits- und Energieversorgung oder Abfallbeseitigung. Sie berechneten, was verschiedene Smart-City-Anwendungen theoretisch leisten könnten, sollten sie flächendeckend eingesetzt werden.

          Weil die Städte effizienter würden und nachhaltiger wirtschafteten, könnten beispielsweise in einer Stadt mit fünf Millionen Einwohnern zwischen 30 und 300 Todesfälle im Jahr verhindert werden, da die Vernetzung dazu beiträgt, das Pendeln zur Arbeit um 15 bis 30 Minuten am Tag kürzer und sicherer zu machen oder die Luftqualität zu verbessern. Wenn der Wasserverbrauch mit vernetzten Wasseruhren gemessen werde, könnten je Stadtbewohner täglich 25 bis 80 Liter Wasser gespart werden. Vernetzte Überwachungstechnik könnte dafür sorgen, dass bis zu ein Drittel weniger Straftaten begangen werden.

          Damit Städte aber überhaupt vernetzte Anwendungen für ihre jeweiligen Herausforderungen entwickeln könnten, brauche es technische Infrastruktur, um die notwendigen Daten sammeln und analysieren zu können. Die Analyse beleuchtet deshalb auch den Stand der Technik in den 50 untersuchten Städten, gemessen an der Ausstattung mit Sensoren, Kommunikationsnetzen und offen zugänglichen Datenportalen. Die Rangliste führt Singapur an, es folgen New York und Seoul. Hamburg und Berlin liegen im hinteren Drittel der untersuchten Städte.

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