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Mobilität : Siemens verkauft E-Flugzeugmotoren an Rolls Royce

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Am Steuer: Der Leiter der eAircraft-Abteilung von Siemens, Frank Anton. Bild: dpa

Gerade hatte der Konzern einen Rekordflug geschafft. Jetzt trennen sich die Münchener von dem bekannten Zukunftsprojekt. Was steckt dahinter?

          Siemens will eines seiner bekanntesten Zukunftsprojekte verkaufen: Die Entwicklung elektrischer Flugzeugmotoren soll zum Jahresende mit sämtlichen 180 Mitarbeitern vom britischen Triebwerkhersteller Rolls Royce übernommen werden, wie der Münchner Dax -Konzern am Dienstag mitteilte.

          Die Abteilung „eAircraft“ hatte in den vergangenen Jahren mit ihren Triebwerken mehrere medien- und publikumswirksame Rekorde aufgestellt. Ein bekanntes Projekt war die Entwicklung eines elektrischen Flugtaxis gemeinsam mit Airbus. Diese Kooperation läuft ebenfalls Ende des Jahres aus.

          Grund des Verkaufs ist, dass Siemens sich auf seine Kerngeschäfte konzentrieren will. „Aus diesem Grund wird das Geschäft mit elektrischen und hybrid-elektrischen Antriebssystemen für Flugzeuge deutlich bessere Wachstumsperspektiven mit einem neuen Eigentümer haben, der eng mit der Luft- und Raumfahrtindustrie verbunden ist“, hieß es dazu in der Mitteilung.

          Rolls Royce sei eine „perfekte Heimat“ für die E-Flugzeugmotoren und ein enger Partner von Airbus. Die 180 „eAircraft“-Mitarbeiter sind in Erlangen, München und Ungarn beschäftigt. Wie viel Geld Rolls Royce zahlt, wollen beide Unternehmen nicht nennen.

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