https://www.faz.net/-gqe-9o75f

Google-Schwesterunternehmen : Renault und Nissan wollen mit Waymo Robotertaxis bauen

  • Aktualisiert am

Ein Roboterwagen der Google-Schwesterfirma Waymo in Amerika Bild: dpa

Die französisch-japanische Auto-Allianz von Renault und Nissan setzt in der Entwicklung autonom fahrender Autos auf das Google-Schwesterunternehmen Waymo.

          1 Min.

          Die Autohersteller Renault und Nissan setzen beim autonomen Fahren auf die Google-Schwestergesellschaft Waymo. Wie die drei Unternehmen am Donnerstag mitteilten, sollen im Rahmen einer „Exklusiv“-Vereinbarung zunächst die kommerziellen und rechtlichen Möglichkeiten für Mobilitätslösungen rund um selbstfahrende Autos auf dem französischen und dem japanischen Markt ausgelotet werden. Geplant seien gemeinsame Unternehmen, die in den beiden Ländern Robotertaxis und fahrerlose Lieferdienste anbieten sollen. Später soll demnach auch China ins Auge gefasst werden. 

          Selbstfahrenden Autos gelten neben dem Elektromotor als Schlüsseltechnologie für die Autobranche. Die Entwicklung einer sicheren Software ist allerdings aufwendig und teuer – und die Konkurrenz ist groß. Waymo gilt als führend bei der Entwicklung von Roboterwagen-Technik. Derzeit macht das Google-Schwesterunternehmen erste Erfahrungen mit einer Robotaxi-Flotte im amerikanischen Bundesstaat Arizona.

          Neben Waymo, das wie Google zur Dachgesellschaft Alphabet gehört, konkurrieren der Elektroautobauer Tesla und der Fahrdienstanbieter Uber sowie die großen traditionellen Autokonzerne um die Führungsrolle im autonomen Fahren. Ende Februar hatten etwa die deutschen Autobauer BMW und Daimler angekündigt, ihre Kräfte beim automatisierten Fahren bündeln zu wollen. Renault und Nissan unterhalten seit gut zwei Jahrzehnten eine Allianz.

          Erst im Oktober hatte Japans drittgrößter Autobauer Honda angekündigt, 2,75 Milliarden Dollar (2,4 Mrd Euro) in ein Projekt für selbstfahrende Autos mit dem amerikanischen Konzern General Motors zu investieren. Toyota und der Technologiekonzern Softbank einigten sich im selben Monat auf eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Roboterwagen und der Schaffung neuer Fahrdienste.

          Weitere Themen

          VW vertagt Entscheidung über Werk in der Türkei

          Bericht: : VW vertagt Entscheidung über Werk in der Türkei

          Ursprünglich hatte VW der Türkei einen Vertragsabschluss über das Werk für Oktober in Aussicht gestellt. Aufgrund der Invasion türkischer Truppen im Norden Syriens könnte der Deal möglicherweise platzen.

          Topmeldungen

          Laut einem Zeitungsbericht vertagt Volkswagen die Entscheidung über ein Werk in der Türkei.

          Bericht: : VW vertagt Entscheidung über Werk in der Türkei

          Ursprünglich hatte VW der Türkei einen Vertragsabschluss über das Werk für Oktober in Aussicht gestellt. Aufgrund der Invasion türkischer Truppen im Norden Syriens könnte der Deal möglicherweise platzen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.