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Höhere Gewinnprognose : Nintendos Chefs hocherfreut über die neue Spielekonsole

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Spaß am Spielen: Zwei Youtuber spielen Super Mario Odyssey Bild: AP

Die Spielekonsole Switch kommt an. Der japanische Hersteller wird dieses nun wohl beinahe doppelt so viel Geld verdienen wie lange gedacht.

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          Die Führung des japanischen Spielkonsolen-Herstellers Nintendo ist deutlich optimistischer: Der Gewinn des Unternehmens werde in diesem Jahr 120 Milliarden Yen betragen (umgerechnet sind das 908 Millionen Euro), bislang sagte sie nur die Hälfte dessen voraus. Grund für die gewachsene Zuversicht ist die offenkundig hohe Nachfrage nach der neuen Spielekonsole Switch.

          Der erhöhte Gewinnausblick lag allerdings immer noch unter der durchschnittlichen Erwartung der zuvor befragten Analysten. Das Unternehmen, das neben seinen Konsolen für Spiele rund um bekannte Figuren wie Super Mario oder Zelda sowie das Smartphone-Spiel Pokémon Go bekannt ist, hat Switch im März auf den Markt gebracht. Seither hat sich der Aktienkurs fast verdoppelt und zeitweise ein Neunjahreshoch erreicht.

          Lange Zeit plagten die Japaner Lieferengpässe bei dem Wii-Nachfolger. Nun hob Nintendo die Verkaufsprognose auf 14 Millionen Geräte von zuvor 10 Millionen fürs Gesamtjahr an. Nach den anfänglichen Problemen, die Nachfrage zu bedienen, sei die Produktion hochgefahren worden, sagte Nintendo-Präsident Tatsumi Kimishima. Bisher seien 7,63 Millionen Switch-Modelle verkauft worden.

          Analysten setzen darauf, dass Nintendo mit dem Gerät noch länger Erfolge feiert, auch wenn Microsoft kommende Woche eine neue Xbox in den Handel bringt. „Die wahre Kraft von Switch wird in der anlaufenden Weihnachtssaison getestet“, sagte Kimishima daher auch.

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