https://www.faz.net/-gqe-98jov

Neues iPad vorgestellt : So will Apple die Schulen erobern

  • Aktualisiert am

Apple-Chef Tim Cook bei der Vorstellung des neuen iPads in Chicago Bild: AFP

Im Bildungsgeschäft hinkt Apple seinen Konkurrenten hinterher. Ein neues iPad soll das ändern – mindestens ein wichtiger Vorteil der Konkurrenz bleibt allerdings bestehen.

          Apple will mit einem neuen Tablet bei amerikanischen Schülern Marktanteile zurückerobern. Der kalifornische Konzern stellte am Dienstag in einer High School in Chicago ein iPad-Modell vor, das für Schüler 299 Dollar und für andere Verbraucher 329 Dollar kostet. Apple senkt damit nicht die bisherigen Preise, stattet das Gerät aber mit einem schnelleren Chip aus. Das neue iPad ist zudem mit dem elektronischen Stift Apple Pencil kompatibel, mit dem handgeschriebene Notizen einfacher eingegeben werden können.

          Im Bildungsgeschäft hinkt Apple hinter den Rivalen her. Nach Berechnungen der Beratungsfirma Futuresource Consulting kommt das Unternehmen auf einen Marktanteil von 17 Prozent. Das Google-Betriebssystem Android läuft dagegen auf 60 Prozent der Tablets, 22 Prozent der Geräte werden mit einem Microsoft-Windows-System betrieben.

          Dabei spielt nach Einschätzung von Fachleuten eine Rolle, dass die Apple-Geräte deutlich teurer sind als Tablet-Computer der Konkurrenz: Geräte der Konkurrenz sind für weniger als 200 Dollar zu erhalten. Dazu kommt, dass viele Lehrer an die Google-Programme gewöhnt sind.

          Im dritten Quartal legte der Absatz von iPads für Schüler und Lehrer um ein Drittel auf eine Million zu. Insgesamt steuern die Tablets aber lediglich 8,3 Prozent zum Umsatz bei – verglichen mit fast zwei Dritteln, die iPhones einbringen.

          Weitere Themen

          „Wohnen ist keine normale Ware“ Video-Seite öffnen

          Mieterbund gegen Profitgier : „Wohnen ist keine normale Ware“

          Auf dem Deutschen Mietertag in Köln hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel skeptisch zu einem Mietendeckel geäußert. Mietervertreter fordern aber, ein solches Instrument zu prüfen – und schicken mahnende Worte hinterher.

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.