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Toyota kooperiert mit Softbank : Monet macht den Japanern das Leben einfacher

Keine Rosen – und dennoch ein fast künstlerisches Bild. Die Chefs von Softbank und Toyota begrüßen sich auf der Bühne. Bild: EPA

Monet Technologies heißt das gemeinsame Unternehmen von Toyota und Softbank. Auch viele weitere Autobauer schließen sich mit Technologieunternehmen zusammen. Die neue Kooperation könnte vor allem ländlichen Regionen in Japan zugutekommen.

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          Auf dem Weg in die automobile Zukunft rücken klassische Autobauer und Technologieunternehmen immer mehr zusammen. Das jüngste Beispiel dafür kommt aus Japan. Toyota Motor und der japanische Technologieinvestor Softbank kündigten am Donnerstag in Tokio die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens an, um in einem Mobilitätsnetzwerk neue Dienstleistungen zu erproben und anzubieten.

          Patrick Welter

          Korrespondent für Wirtschaft und Politik in Japan mit Sitz in Tokio.

          Roland Lindner

          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          Zunächst geht es dabei um Fahrdienst auf Bestellung, später auch um die Nutzung selbstfahrender Autos. Nur einen Tag vor der Bekanntgabe dieser Allianz hatte schon der japanische Autobauer Honda Motor eine Investition von 2,75 Milliarden Dollar in GM Cruise angekündigt, die auf Technik für autonome Fahrzeuge spezialisierte Tochtergesellschaft des amerikanischen Wettbewerbers General Motors. Softbank wiederum hatte schon im Frühjahr über seinen Beteiligungsfonds Vision Fund eine Investition von 2,25 Milliarden Dollar in GM Cruise vereinbart.

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